RAMageddon-Speichermangel wird laut SK Hynix bis 2030 anhalten
Der Speichermangel unter dem Namen RAMageddon wird laut SK Hynix noch mindestens bis 2030 anhalten. Das Unternehmen gab bei seiner jüngsten Telefonkonferenz zur Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse bekannt, dass die Produktion von DRAM- und HBM-Speichern bis zum Jahr 2029 ausverkauft ist. Berichten von 9to5google.com zufolge wird sich die globale Speicherknappheit somit für mindestens drei weitere Jahre nicht auflösen. RAMageddon ist die Bezeichnung für die weltweite Speicherknappheit.
RAMageddon-Speichermangel bis 2030
SK Hynix schließt bereits langfristige Verträge ab, die mehr als 50 Prozent der Gesamtkapazität des Unternehmens für die Jahre 2027 und 2028 abdecken. Der Grund dafür ist eine Nachfrage, die schneller wächst als die Produktionskapazitäten. SK Hynix arbeitet ebenso wie andere Hersteller an einer Produktionsausweitung, doch der Aufbau der komplexen Infrastruktur nimmt einige Zeit in Anspruch. Das Unternehmen wies darauf hin, dass die Einführung modernster Verfahren und der Bau neuer Produktionsanlagen lange Vorlaufzeiten erfordern. Die Mengenwünsche der Kunden können daher in naher Zukunft nicht vollständig erfüllt werden.
Micron und Samsung stehen vor denselben Einschränkungen
Micron hatte zuvor erklärt, dass das Jahr 2027 im Vergleich zu 2026 noch angespannter sein wird. Samsung besitzt einen größeren Marktanteil bei DRAM und HBM als SK Hynix, ist laut 9to5google.com jedoch von denselben Einschränkungen betroffen. Der Speichermangel ist somit kein Problem nur eines einzelnen Unternehmens. Die Situation, in der das Angebot die Nachfrage nicht decken kann, wird laut SK Hynix voraussichtlich bis zum Jahr 2030 anhalten.